Wie reiche ich Grafik ein

Zusammenfassung Anleitung Druckvorlagen

 

I. Programme

LYNKA akzeptiert Grafikdateien folgender Programme:

 

 A. Für Bitmap-Grafiken: Adobe Photoshop. Datei-Parameter: Mindestauflösung 220dpi, Maßstab 1:1, RGB. Für als einfarbige Bitmaps abgespeicherte Dateien gilt eine Mindestauflösung von 600dpi.

 

B. Für Vektorgrafiken: Adobe Illustrator, Corel Draw

 

II. Besondere Anweisungen

Wir empfehlen für jedes Projekt einen Ausdruck. Haben Sie bei Ihrem Design Sonderfarben verwendet, bitten wir Sie, uns die Pantone-Farben im Design (PMS – Pantone Matching System) zur Verfügung zu stellen.

 

III. Email

LYNKA kann Dateien per Email empfangen. Für jede Datei mit einer Vektorgrafik bitten wir Sie, uns eine zusätzliche Datei mit derselben Grafik gespeichert als Bitmap in Adobe Photoshop mit einer niedrigen Auflösung von 72dpi zu senden.


Druckvorlagen Spezifikationen / Anleitung für die Dateiübermittlung

 

Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um dieses Dokument durchzulesen. Sie erhalten ein besseres Verständnis dafür, was wir für eine gute, arbeitsfähige Druckvorlage benötigen. Für Vollfarben-Fotobilder ist ein Match Print (Ausdruck) ideal. Jeder Monitor stellt die Farben unterschiedlich dar, wenn Sie also nach einer guten Farbentsprechung streben, senden Sie uns einen Chrome oder ausgedrucktes Material.

 

Wenn Sie mehr über das Siebdruckverfahren erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

 

Film Druckformen

Emulsionen

Belichtung Automatisierung-Einstellung der Presse

Vorbereitung der Siebdruck-Presse

Maschenzahl
Druckverfahren Finishing

 


 

Größe

 

Bitte übermitteln Sie alle Dateien in der gewünschten zu druckenden Größe. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Größe passend wäre, hilft Ihnen unser Kundendienst gerne bei der Entscheidungsfindung. Im Allgemeinen sind komplette Vorder- oder Rückseitendrucke zwischen 25 und 35 cm breit bei einer Höhe von bis zu 50 cm. Drucke auf der linken Brustseite haben eine Breite von 6 – 12 cm, Ärmeldrucke zwischen 5 – 10 cm. Die Größe ist Geschmackssache, es gibt hier keine allgemein gültigen Richtlinien. Wir können Drucke von bis zu 40 cm Breite und 50 cm Höhe auf Standard-Werbebekleidung drucken.

 


 

Vektor-Dokumente


Sie können Dateien in den folgenden Dateiformaten an uns senden:  

 

Adobe Illustrator bis zu CS3 (*.ai,*.eps) - empfohlen

CorelDraw bis zu X4 (*.cdr, *.eps)

Adobe PDF-Dokument (*.pdf)

Corel PDF-Dokument (*.pdf)

PostScript-Dokument (*.ps)

Windows Metafile (*.wmf)

Windows Enhanced Metafile (*emf)

 

Beachten Sie bitte ganz allgemein, dass das Siebdruckverfahren, anders als das Offset-Druckverfahren, bei dem ein Großteil der Farben berechnet wird, ein Volltonfarben-Medium ist.


* Versehen Sie das Bild mit keinerlei Farbannahmen (Trappings). 

* Wenn sich identische Objekte präzise überlappen, wählen Sie bitte unterschiedliche Ebenen.

* Übermitteln Sie, wenn möglich, Dateien, in denen sämtliche Farben in Volltonfarben konvertiert wurden und sämtliche nicht genutzten Farben aus dem Dokument gelöscht wurden.

* Konvertieren Sie bitte allen Typen in Vektoren. 

* Verwenden Sie für die Farbbezeichnungen PMS-Bezeichnungen. Überprüfen Sie in einem PMS-Buch die Farbgenauigkeit, da Bildschirmdarstellungen oftmals irreführend sind.

* Wenn Sie in einem Illustrator-Dokument Rasterbilder platzieren, beachten Sie bitte die unten stehenden Richtlinien, um Auflösungsprobleme zu vermeiden.

 


 

Raster / Fotobilder


Sie können Dateien in den folgenden Dateiformaten an uns senden:  

 

Adobe Potoshop bis zu CS3 (*.psd, *.eps) - empfohlen

Bitmap-Bild (*.bmp)

JPEG-Bild (*.jpg)

TIFF-Bild (*.tiff)

 

Bitte senden Sie uns keine aus dem Internet heruntergeladene JPEGs oder GIFs. Diese Dateien verfügen nur über eine geringe Auflösung, um auf der Webseite schnell dargestellt werden zu können. Zur Verwendung als Druckvorlage sind diese Bilder aufgrund der geringen Auflösung nicht geeignet.

 

Übermitteln Sie uns sämtliche Vollfarbenfotos und Farbverlaufbilder im RGB-Format. Wir können Ihnen die beste Farbtreue garantieren, wenn Sie uns die Dateien in diesem ''unverfälschten'' Format senden. Wenn Sie ein Bild ausschließlich für Ihr T-Shirt-Design gescannt haben, fordern Sie von Ihrem Grafikbüro oder dem Mitarbeiter, der für die Scans zuständig ist, die Datei im RGB-Format an. Viele High End-Anbieter scannen Bilder in CMYK. Dies ist großartig für den Offset-Druck, nicht jedoch für das Siebdruckverfahren. Oftmals wird die Datei einfach vom originalen CMYK-Format in eine RGB-Datei umgewandelt. Dies ist zwar akzeptabel, keinesfalls aber die optimale Lösung. Ausschlaggebend hierbei ist, dass die Farbpalette eines Bildes im CMYK-Modus für den Offset-Druck reduziert wurde. Bei einem Bild mit Farbseparierung können wir eine breitere Farbpalette reproduzieren als dies im Offset möglich ist. Ein Bild im CYMK-Format begrenzt unsere Möglichkeiten. Zudem wird für ein auf Ihrem Monitor dargestelltes CMYK-Bild die Darstellung von einer Reihe von Einstellungen zu Tonwertzunahme und Drucktinten beeinflusst. In RBG werden diese Faktoren ignoriert.

 

Fotografie-, Farbverlauf- und Graustufendateien sollten mindestens eine Größe von 220 dpi (dots per inch) aufweisen. Sind Ihre Dateien sehr detailliert, die Auflösung liegt jedoch unter 220 dpi, könnte dies zu nicht zufriedenstellenden Druckergebnissen führen. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Verfahren, die wir anwenden können, um die niedrige Auflösung zu kompensieren, wir bitten Sie also, nicht einfach die Auflösung durch Eingabe höherer Zahlen zu verändern. Bitte kontaktieren Sie uns zu einem frühen Bearbeitungsstadium, damit wir diese Problemstellung lösen können.

 


 

Senden Ihrer Dateien

 

Für die Angebotserstellung notwendige Layouts und kleine JPGS können gemeinsam mit der Anfrage an unseren Kundendienst gesendet werden. Dateien, die größer sind als 5MB, blockieren oftmals unseren Mail-Server, deshalb bitten wir Sie, größere Dateien auf unseren FTP-Server hochzuladen.

 

Öffnen Sie Ihre FTP-Software und geben Sie folgende Informationen ein:

 

* Der Host-Name lautet: - ftp://delta.lynka.com.pl/

* Die Anwender-ID lautet: - klient

* Das Passwort lautet: - lynkaklient2009


 

Interessantes zum Siebdruckverfahren

 

Da das Siebdruckverfahren ein besonderes Medium ist, haben wir für Kunden, die zum ersten Mal vom Siebdruck gebrauch machen oder sich einfach für das Verfahren interessieren, ein kleines Tutorial verfasst.

 

Allgemeines über das Drucken

 

Der Siebdruck beginnt beim Erstellen der Druckvorlage, die aus einem Stück leerem Film besteht, auf das das Bild in schwarz gedruckt wird. Die Schablone entsteht durch Spannen eines dünnen aber haltbaren Gewebes über einen Holz- oder Metallrahmen. Das Gewebe wird dann mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet, der Film wird über die Schablone gespannt und hellem Licht ausgesetzt. Die dunklen Filmbereiche hindern das Licht, auf die Bereiche, die nicht bedruckt werden sollen, zu fallen, der Lichteinfall auf die transparenten Bereiche führt zu einer fotochemischen Reaktion und zum Aushärten der Emulsion. Beim nachfolgenden Abspülen mit Wasser wird die Emulsion von den zu bedruckenden Bereichen abgespült. Die Schablone wird dann in einen Rahmen gespannt und während des Drucks stabilisiert. Nun wird mit einer Gummileiste, dem Rakel, Druckfarbe auf das Gewebe aufgebracht, das Shirt wird durch Aufbringen eines Sprühklebers auf einem flachen Brett an Ort und Stelle stabilisiert. Nachdem die Tinten auf dem Shirt aufgebracht wurden, wird das Shirt auf einem Förderband durch einen Trockner transportiert. Durch das Verschmelzen der Tintenkomponenten im Trockner wird der Druck ''gehärtet'' und haltbar gemacht.

Film

 

Der erste Schritt beim Bedrucken von Textilien im Siebdruckverfahren ist die Erstellung der Druckvorlage. Die Druckvorlage muss dann auf einen Film übertragen werden. Der Film sollte als Positivbild erstellt werden (im Gegensatz zum Offset, wo ein Negativ notwendig ist), so dass die Bereiche, die auf dem Film schwarz sind, auf dem Shirt in der gewünschten Druckfarbe gedruckt werden.

 

Druckform

 

Die Druckform selbst besteht aus einem rechteckigen Holz- oder Metallrahmen, über den ein besonderes Polyester-Gewebe gespannt wird. Dies kann manuell mittels einer Technik, die dem Bespannen von Leinwänden für das Malen ähnlich ist (falls es noch Menschen gibt, die auf Leinwand malen), erfolgen oder anhand eines besonderen Spannverfahrens. Allgemein führt ein straff gespanntes Gewebe in der Regel zu einem besseren Druckergebnis.

 

Wenn Sie also eine ''Druckformgebühr'' zahlen, dann entsteht diese primär durch den Aufwand, der für die Vorbereitung Ihres Bildes entsteht. Dieses Verfahren ist relativ kompliziert, die erhobene Gebühr deckt hierbei kaum die entstehenden Kosten. Wir verwenden nachspannbare Druckformen, was bedeutet, dass wir die Druckform tatsächlich jedes Mal neu ''schießen''. Bei Halbton-Vorlagen müssen die Druckformen wiederholt belichtet werden, um ein Ergebnis ohne Moira-Muster zu erhalten. Es handelt sich um eine verbreitete, jedoch fälschliche Annahme, dass Sie durch Zahlen der ''Druckformgebühr'' diese mit nach Hause nehmen können. Dies ist nicht der Fall.

 

Emulsionen

 

Um zu vermeiden, dass die Tinten, in die Bildbereiche zu fließen, die nicht bedruckt werden sollen, wird auf dem Gewebestoff ein Stempel angebracht. Der Stempel entsteht, indem die Emulsion in ein spezielles Gefäß oder Rakel geschüttet wird und an dem Gewebe entlang gleitet. Dadurch wird ein dünner Flüssigkeitsfilm auf dem Gewebe aufgebracht. Sobald die Flüssigkeit trocknet, kann sie belichtet werden.

 

Belichtung

 

Nach Anfertigen der Druckvorlage,  dem Spannen des Gewebes und dem Beschichten mit der Emulsion ist der Zeitpunkt für die Belichtung gekommen. Das Stempelmaterial auf dem Gewebe ist UV-empfindlich. Spezielle Belichtungseinheiten kommen zum Einsatz, um das Bild in die Schablone zu ''brennen''. Werden die Emulsionen dem hellen UV-Licht ausgesetzt, härten sie aus und bleiben in den Bereichen wasserlöslich, in denen keine Belichtung erfolgt. Der Positivfilm blockiert die Bereiche, die bedruckt werden sollen. Nach erfolgter Belichtung wird die Schablone mit Wasser gespült, in den nicht belichteten Bereichen wird die Emulsion weggewaschen, so dass im Gewebe offene Stellen für das Durchfließen der Tinte entstehen. Nach der Belichtung und dem Abspülen können die Drucke beiseitegelegt oder in einem Trocknerschrank getrocknet werden.

 

Automatisierung Einstellen der Druckpresse

 

Die Rahmen werden dann in die Druckerköpfe gespannt. Der Drucker registriert die Schablonen zu einem Druck von einem der Rahmen oder einem Film. Das Registrierverfahren unterscheidet sich von Presse zu Presse und umfasst eine große Bandbreite, bis hin zu mikrogenauen Servosteuerungen. Eine Reihe von unterschiedlichen Faktoren kann die Registrierung beeinflussen, die erzielbaren Toleranzen jedoch hängen davon ab, wie gut die Presse gewartet wird. Sobald die Druckform an Ort und Stelle ist, werden die Tinten, Rakel und Flutrakel positioniert.

 

Vorbereitung der Siebdruck-Presse

 

Für den Druck muss die Druckform vorbereitet, also befestigt und “gelocht“ werden. Zwischen dem Gewebe und dem Rahmen wird ein Tape befestigt. Zum Einsatz kommt dann eine Flüssigkeit, wie beispielsweise Elmer´s Glue, auch „Blockout“ genannt um mögliche kleine Löcher aufzufüllen. Diese „Löcher“ entstehen durch Staubpartikel, die die Belichtung verhindern oder Ölreste, auf denen die Emulsion nicht haftete. Aus diesem Grunde sind ein Luftfilter  und die Überprüfung anderer  Umweltfaktoren notwendig, um einen effizienten und qualitativ kontrollierten Siebdruck anzufertigen.

 

Maschenzahl

 

Unter Maschenzahl versteht man die Anzahl von Fäden pro Zentimeter (oder Zoll). Unterschiedliche Maschenzahlen führen zu unterschiedlichen Druckergebnissen, durch diese Vielfalt kann der Drucker Faktoren wie die notwendige Tintenmenge oder Moire-Musterung beeinflussen. Die Fäden von Geweben mit niedrigeren Maschenzahlen sind dicker als Gewebe mit hohen Maschenzahlen und können straffer gespannt werden, ohne dass die Gefahr des Reißens besteht. Gewebe mit niedrigeren Maschenzahlen werden bevorzugt für einfache Volltonfarben-Drucke verwendet, besonders dann, wenn bei Verwendung heller Tinten oder auf dunklen Shirts eine gute Deckung notwendig ist. Gewebe mit höheren Maschenzahlen werden für das Bedrucken mit Halbton-Farben oder für detaillierte Designs, bei denen die Auflösung wichtig ist, verwendet.

 

Druckverfahren

 

Das tatsächliche Druckverfahren involviert eine breite Palette an Parametersteuerungen. Die Tinten werden durch Ziehen eines Rakels über die Schablonenoberfläche aufgebracht. Die Rakel drückt die Tinte in das Gewebe, wo sie haften bleibt, nachdem der Rakel angehoben wird. Der auf die Rakel angewandte Druck ist ein entscheidender Faktor für die Menge an aufgebrachter Tinte. Gewebe mit niedriger Maschenzahl ermöglichen, dass mehr Tinte durchfließen kann. Nach diesem ersten Druckschritt wird eine zweite Leiste in der entgegengesetzten Richtung über die Schablone gezogen. Dieser Schritt wird ''Flooding'' genannt und versieht die Schablone vor dem nächsten Druck mit neuer Tinte. Auch beim ''Flooding'' entscheidet der angewandte Druck über die Menge an aufgebrachter Tinte. Weiterhin hat der Winkel des Rakels einen großen Einfluss auf die Druckqualität. Andere kritische Faktoren sind die Geschwindigkeit der Druck- und Flood-Bewegungen, die Dicke und Opazität der Tinten und die Entfernung zwischen der Schablone und der Textilie. Alle  diese Faktoren müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, um gute Ergebnisse zu erzielen, besonders bei Halbton-Reproduktionen. Bei einem Druck auf dunkles Gewebe ist oftmals ein ''Flash'' notwendig. Der Flash erwärmt die Tinte, so dass die folgenden Farben eine opake Grundlage haben, auf der sie aufgebracht werden können. Beim ''Flashing'' liegt das Augenmerk auf der Temperatur und dem Timing, da sich die Drucktiegel aufheizen und die Tintenkonsistenz dadurch verändert wird. Die meisten wichtigen und entscheidenden Anpassungen erfolgen intuitiv. Und darin liegt auch die Begründung dafür, dass es sich beim Siebdruck um eine besondere Kunst handelt, für die man eine Menge Erfahrung benötigt.

 

Finishing

 

Nach dem Bedrucken müssen die Drucke aushärten und überprüft werden. Der Trockner besteht aus einem Förderband, das die Shirts durch eine geheizte Kammer transportiert. Der Trockner muss auf die geeignete Temperatur eingestellt sein, die Geschwindigkeit des Förderbandes muss angepasst werden, um sicherzustellen, dass die erzielte Erwärmung für eine komplette Tintenverschmelzung ausreichend ist. Dies muss unablässig kontrolliert werden, damit der Druck haltbar wird. Die Shirts werden beim Platzieren auf dem Förderband kontrolliert sowie später erneut von den Mitarbeitern, die die Shirts zusammenlegen.

 

Wir danken Mirror Image, Inc. http://www.mirrorimage.com für die Hilfe bei der Anfertigung dieser Erläuterungen.